Keller unter Wasser (Frankfurt am Main)

Häufig steht ein Keller unter Wasser nachdem durch Starkregen und fehlender Rückstausicherung Abwasser aus der Kanalisation zurück in Gebäude und andere Immobilien drängt. Dauerregen und die Überflutung danach sind neben einem Rückstau durch Abflusskanäle die häufigsten Ursachen für überschwemmte Keller.

Den eigenen Keller unter Wasser zu erleben ist im ersten Moment ein großer Schock. Für die Beseitigung dieses Notfalls gibt es im Wesentlichen nur drei Schritte: Wasser abpumpen, gegebenenfalls Mobiliar und Gegenstände entfernen und den eine Trocknung des Kellers.

Ursachen sind häufig Starkregen

Durch außerordentlich hohen Niederschlag und eine Flutung der öffentlichen Kanalisation entsteht ein Rückstau, der das Abwasser zurück in die Gebäudeabläufe drückt. Fehlt im Kanalablauf eines Gebäudes eine Rückstausicherung, drückt das Abwasser ungehindert in die Immobilie zurück. Dadurch dringt Fäkalwasser in den Kellerraum.

Vorsicht: Stromschlag möglich

Doch mit der Schadensbehebung sollte nicht sofort begonnen werden. Denn es droht Lebensgefahr durch Stromschläge. Deshalb darf mit dem Abpumpen des eingedrungenen Wasser erst begonnen werden, wenn die Stromzufuhr in die betroffenen Räumlichkeiten vollständig unterbunden ist.

Trocknung gegen restliche Feuchtigkeit wenn Keller unter Wasser war

Nachdem das Wasser aus dem Keller abgepumpt wurde, muss dieser in der Regel getrocknet werden. Hierfür werden etwaiges Inventar entfernt. Bei der Trocknung sind die Luftfeuchtigkeit und Feuchtigkeit in der Bausubstanz von Bedeutung für den weiteren Verlauf der Maßnahme. Mehr über „Gebäudetrocknung“ lesen.

Häufig gestellte Fragen

  • Wie trocknet man einen Keller, der zuvor unter Wasser stand?

    Bei einem einfachen Verbundestrichboden wird dieser stellenweise aufgebohrt und heiße Luft eingeführt. An den Anschlussfugen um den Boden herum entweicht die zuvor eingeführte Luft. Kondensattrockner nehmen die Feuchtigkeit aus der Luft anschließend auf. Wichtig ist hierfür, dass der Kellerraum während der Trocknung abgeschlossen ist und keine Luft aus anderen Räumlichkeiten nachziehen kann.

    Ist der Keller bewohnt oder aus anderen Gründen wärmegedämmt, sammelt sich das Wasser in der Regel zwischen einer etwaigen Trittschalldämmung und der Bodenplatte. In diesem Falle ist die Feuchtigkeit nicht erkennbar. Dieser tückische Fall führt häufig zu Verwirrung über die tatsächliche Ausgangsfeuchtigkeit. Umso wichtiger ist es, dass in diesem Falle auch fachmännisch getrocknet wird, da die Feuchtigkeit mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist.