Leckortung (Frankfurt am Main)

Die Leckortung ist meistens dann erforderlich, wenn irgendwo bestimmungswidrig Wasser austritt und die Schadensquelle lokalisiert werden muss.

Im Rahmen der Leckortung werden verdeckte Leckstellen an Rohrnetzinstallationen oder Dächern gesucht. Die Leckortung findet meistens im Rahmen einer Wasserschadensanierung oder Rohrbruch-Reparatur statt.

Für die Leckortung kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz. Idealerweise findet die Leckortung selber zerstörungsfrei ab.

Akustische Methode (Aquaphon)

Bei diesem Verfahren werden elektrische Impulse mit für Menschen nicht wahrnehmbaren und ungefährlichen Spannungen wie bei einem Sonar die Substanz, Rohre und das Wasser höhrbar gemacht. Erfahrene Klempner können hierdurch die Schadenquelle erhorchen.

Schnüffelgas (Stickstoff-Wasserstoff-Gemisch)

Mit dem sogenannten Tracer- oder Formiergas wird im Überdruckverfahren die Leckstelle schnell und einfach ausgemacht. Das hierfür erforderliche Messgerät hält man hierfür über die verdächtigen Rohrabschnitte. Selbst bei dichter Bausubstanz (Estrich, Beton, etc.) ist diese Messgerät in der Lage Leckagen aufzuspüren.

Kamera für die Leckortung im Einsatz

In machen Fällen wird auch der Einsatz einer Kamera erforderlich. So zum Beispiel wenn die Schadensquelle in einem Rohrschacht oder unter einer Dusche oder einer Badewanne vermutet wird. Hier wird dann eine Kamera mit einem flexiblem Kopf verwendet, die selbst in entlegene und schwer zugängliche Bereiche vordringen.

Wärmebildkamera (Infrarot)

Professionelle Wärmebildkameras können für Menschen nicht erkennbare Temperatur-Unterschiede auf bis zu 1/100 C° erkennen und für das menschliche Auge visualisieren. Hierdurch werden dann selbst unter dickem Estrich oder Stein befindliche Schadensquellen durch Temperaturunterschiede sofort erkennbar.

Leckortung verläuft nicht immer zerstörungsfrei

Die wenigsten Handwerker wollen es vorab zugeben: Aber nicht jeder Rohrbruch lässt sich mit den gängigen Techniken und Verfahren präzise orten. Daher kommt es vor, dass lediglich das ungefähre Gebiete der Schadensquelle erkannt werden kann. Und für die genauere Ortung muss dann „aufgeklopft“ werden: gegebenenfalls werden Fließen entfernt und die Bausubstanz freigelegt.

Häufig gestellte Fragen

  • Wie viel kostet eine Leckortung?

    Je nach Aufwand der Leckortung ergeben sich vor allem unter Beachtung folgender Gesichtspunkte unterschiedliche Endpreise:

    • Einsatz von Geräten
    • Örtlichkeit der Schadensquelle an Dächern oder in Wänden und Decken
    • Größe der Immobilie und Fläche der möglichen Schadensquellen
    • Tages- und Wochenzeit des Einsatzes (Notdienst-Aufschläge denkbar)
    • Stemm-Arbeiten, um Schadensquelle freizustellen
    • Zeitaufwand des Leckorters

    Pauschale für Leckortung

    • nach Rücksprache mit Auftraggeber pauschale Vergütung
    • Einsatz von verschiedenen Leckortungsgeräten und -verfahren
    • Inklusive Anfahrt und Abfahrt in Frankfurt am Main
    • Dokumentation der Leckortung und Ortungsbericht für Versicherung - inklusive Bildmaterial
    • inklusive Arbeitslohn und Zeitaufwand

    € 480,- zzgl. USt.